Alle fünf
Jahre wird Schwetzingen Kulisse für die Werke von bildenden
Künstlern. Im Städtischen Raum werden Skulpturen und Kunst
aufgestellt, die förmlich "im Wege stehen".
Für den bundesweit ausgeschriebenen Kunstwettbewerb meldeten sich
über 200 Bewerber, von denen zehn von einer Jury ausgewählt
wurden.
Meine Skulptur stellt einen
wartenden Menschen dar. Vielleicht
wartet er auf bessere Zeiten, auf mehr Geld, auf Liebe, auf
Anerkennung, auf
Wohlstand, auf einen neuen Beruf, auf Freunde oder irgendetwas anderes?
Egal
auf was er wartet: Er unternimmt nichts. Das Gesicht ist ausdruckslos
und leer.
Seine beste Hose und die neuen Schuhe hat er sich angezogen. So
präsentiert er
sich auf erhöhter Position auf einem Podest. Das reicht! Mehr ist
nicht zu tun
– seine Hände sind in den Hosentaschen. So gibt er sich und wartet.
Er steht als Sinnbild für viele Menschen
unserer
Gesellschaft, die immer mehr fordern und immer weniger dafür
selbst unternehmen
wollen – allen anderen und sich selbst im Wege.
Weitere Infos unter: www.schwetzingen.de
Ab
sofort kann die Skulptur wieder in Abensberg besichtigt werden!
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