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BILDER
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Macher
|
2010

Studienzeit
| 2006

Selbstbildnisse
|
1998
gelb white |
1998

konzept trifft zufall |
1997

Mensch und Natur |
1994

Wandel |
1992

Großstadt
1992

   white box, Rauminstallation
Ausstellung
"white"

Galerie EXIT, 1998






die Oberen, Acryl auf Leinwand
145 x 195 cm, 1100,- €



die Guten, Acryl auf Leinwand
145 x 145 cm, 1100,- €



die Hohen, Acryl auf Leinwand
145 x 195 cm, 900,- €



das weiße Haus, Acryl auf Leinwand
145 x 195 cm, 900,- €



weiße Weste, Farbe, Kordsakko
400,- €



Es geht mir in meinen Arbeiten nicht um die Farbe Weiss. 
Mit Weiss assoziere ich rein, sauber, steril. 
Die Arbeiten befassen sich vor allem mit unserer Gesellschaft,  von Umweltverschmutzern als auch von unserern "sauberen Herren" mit ihren "weißen Westen".



...Klaus Schwendner konfrontiert mit einer durchaus zivilisationskritischen Variante des Hi-Tech-"Begraben-Seins": seine "white box" ist physisch vollkommen von der Außenwelt abgeschlossen und mit ihr nur duch Schläuche und Leitungen verbunden. Der Computer-"Nerd" als post-modernes Baby, unersättlich und autistisch, eingesperrt in seinen Uterus namens "Internet". Dazu präsentiert Schwendner die sprichwörtliche "weiße Weste" - gleichsam die "Benutzeroberfläche" all der Düstermänner... 

von Helmut Hein, "die Woche", 24.Nov 97



...Schwendner ist der Meinung, daß das berüchtigte "Eine-weiße-Weste-haben" stets zweideutig sei, und so hängt er ein weiß bemaltes Jacket vor einem großflächigen schwarzen Grund sprichwörtlich "an den Haken". Auch installiert Schwendner seine "white box" mit einem eigenen, unsichtbaren Innenleben, welches Fragen offen stehen läßt und den Bezug zur bunten Außenwelt nur dem Tastsinn überläßt, angedeutet durch Gummihandschuhe, die aus den Box-Wänden heraushängen...

von Christina Hengstmann, Wochenblatt-Kultur, 23.Dez 97



... eine "weiße Weste" steht für Kritik an den "Hohen" und "Großen". Dutzende Kabel, Leitungen, Kanäle führen ins Innere einer "white box", die sich nur für das Innere interessiert. Die Außenwelt ist höchstens durch Videoscreens und Gummihandschuhe "erfaßbar" - und nicht einmal das: die Handschuhe hängen leer und schlaff herunger. Ein hermetisch abgeriegelter Lebensraum... 

von Eva Schröder, Mittelbayerische Zeitung, 17.Dez 98