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EXIT war eine Studiogalerie, die von Gary Jacketti und mir
im Oktober 1996 gegründet wurde.
In der Galerie
wurden von Oktober 96 bis Januar 98 fünf Ausstellungen von uns
organisiert und ausgerichtet.
Ziel von EXIT
war es, Arbeitsraum und Ausstellungsfläche zugleich für
mehrere Künstler zu schaffen. Zudem wollten wir mit unserem
Konzept die Hemmschwelle der Besucher überwinden, Galerien bzw.
Ausstellungen aufzusuchen.
Die
Gewerbeparkverwaltung Regensburg unterstützte unser Vorhaben
großzügig und stellte uns einen über 400 m2
großen, Fabrikhallen-ähnlichen Rraum zur Verfügung.
In diesem Raum
konnten wir unsere Vorstellungen von einer Galerie sehr gut
verwirklichen:
- Auf Grund
des riesigen Raumangebotes gliederte sich die Galerie
in einen Ausstellungs- und einen Arbeitsbereich
- Besucher konnten bei der
Erstellung der Werke zusehen
- Die
Hängung der Bilder bei Ausstellungen wurde nicht immer
nach "gültigem Standard" durchgeführt.
So
wurden bei der ersten Ausstellung die Bilder wie in den
Salons der Vor-Revolutionszeit bunt durcheinander an die Wand
"geknallt".
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Ausstellungseröffnungen wurden als Ausstellungspartys abgehalten
(mit Live-Bands, Popcorn, amerikanischem Bier usw.,
um die
Hemmschwelle der Besucher zu überwinden.)
Die großzügigen Räumlichkeiten wurden Anfang
1998 gekündigt und ein wesentlich kleinerer Raum zur
Verfügung gestellt. Meiner Meinung nach konnte das bisherige
Konzept in diesem Raum nicht mehr aufrechterhalten werden. Da auch kein
größerer Rraum vom Gewerbepark in Aussicht gestellt wurde,
beendete ich meine Beteiligung an der Galerie EXIT im Februar 1998. Die
Galerie existiert heute nicht mehr, Gary Jacketti gab die Galerie im
August 1998 auf.
Folgenden fünf
Ausstellungen haben
von Oktober 96 bis Januar 98 stattgefunden:
GRAND OPENING
23.11.
- 22.12.1996
Die erste Ausstellung der Galerie EXIT mit
mehr als 140 Werken. Die Hängung der Bilder war ähnlich den
Salons der Vor-Revolutionszeit. Die Besucher sollten durch dieses
Konzept u.a. animiert werden, sich durch die ganze Galerie zu bewegen
und alle Bilder anzusehen. Es wurden dabei die verschiedensten Werke
von Kohlezeichnungen über Photos bis hin zu Öl- und
Acrylbildern, von gegenständlicher Malerei bis hin zu abstrakten
Bbildern und Skulpturen gezeigt.
Künstler:
Peter Nowotny, Klaus Schwendner, Gary Jacketti (USA),
Dean Yoffredo (USAa), Jill Cucci (USA), John Lange (USA), Jerry Bond
(USA), Maria Fuchs (Polen)
GIOTTO
14.02.
- 30.03.1997
Diese Ausstellung war keine Hommage an
Giotto di Bondone, sondern sein Name stand als Titel der Ausstellung
für christliche Kunst bzw. alles was mit Kunst und Kirche zu tun
hat. Zu dieser Ausstellung konnten wir u.a. die Regensburger Maler RK
Bäuerle und Robert E. Dechant gewinnen.
Künstler:
RK Bäuerle, Robert E. Dechant, Maria Fuchs, Josef
Holzer,Gary Jacketti, Darius Nowacki, Peter Nowotny, Petra v.
Schmädel, Klaus Schwendner, Marcus Weigl
Konzept und Zufall
20.09.
- 25.10.1997
Bei dieser Ausstellung haben wir versucht
ein Thema vorzugeben, das weniger durch gegenständliche als mehr
durch abstrakte bzw. konkrete Techniken dargestellt wird. An der
Ausstellung beteiligten sich u.a. Gloria Zoitl aus Salzburg sowie Maja
Ott aus München, die bereits mit der Galerie Helmut Leger
(München) auf der ARTCOLOGNE vertreten war.
Künstler: Gary Jacketti,
Günter Klobouk, John Lange (USA), Peter Nowotny, Maja Ott
(München), Klaus Schwendner, Dean Yoffredo (USA), Gloria Zoitl
(Österreich)
"Tragen und Lasten"
Jürgen Huber, Einzelausstellung
07.11.
- 06.12.1997
Jürgen Huber zeigte seine vollkommen
neuen im Sommer 1997 entstanden Werkzyklus "Tragen und Lasten" erstmals
in unserer Galerie. Etwa zwanzig Dyptichen waren zu sehen, Huber's
Beitrag zur Diskussion um die Vverantwortung im Gemeinwesen.
Zu dieser Ausstellung fand am 30.11.97 ein
"Tischgespräch" zum Thema "wie wichtig sind eigentlich die
Kunstvermittler?" statt. Teilnehmer waren: Dr. Helmut Hein ("die woche"
Regensburg), Hans-Peter Miksch (Kunsthaus Nürnberg), Peter Nowotny
(Internetkünstler Regensburg), Josef Rroßmaier (Pfarrer
Pfeffenhausen), Dr. Herbert Schneidler (Städt. Galerie
Regensburg), Fred Strohmaier (Buchhändler Regensburg), Jürgen
Huber (Einbildungsbauhaus Regensburg und Berlin).
WHITE
12.12.1997 - 31.01.1998
Das Tthema der Ausstellung wurde bewußt "nur" WHITE
genannt, um auch andere Interpretationen als die Farbe weiß
zuzulassen. Eine Ausstellerin war u.a. Elisabeth Sula aus Wien, die
bereits verschiedene Auslandsstipendien in Italien, Paris und
Köln, Förderpreise sowie 1994 den Theodor-Körner-Preis
erhielt.
Künstler:
Elisabeth Sula (Wien), Julitta Franke (Bonn), Chris Kuttler
(Abensberg), Gary Jacketti (Regensburg), Klaus Sschwendner (Abensberg)
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