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SKULPTUREN
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Gespachtelte
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Flieger
| 2001

Holzköpfe
| 2001
gelb kopflos
| 1998

white box | 1998

Bildstörung
| 1996



kopflos
1998

Skulpturenpark Abensberg
NEUE KUNST IN ALTEN MAUERN




ca. 150 x 120 x 80 cm
Die Skulptur kann in Neustadt a.d. Donau, Gewerbepark, Holzland Integral besichtigt werden (aussen - öffentlich zugänglich - angebracht)













Die Skulptur stellt einen Menschen dar, der mit dem Kopf und den Armen in einer alten Stadtmauer steckt. Mit den Beinen versucht er, sich aus der alten Stadtmauer herauszuziehen. Der langgezogene Oberkoerper symbolisiert das aussichtslose Ringen, sich aus der Mauer zu befreien. 
Die rosa Farbe steht für das Nackte.


Die speziell für das Thema der Ausstellung konzipierte Skulptur versucht u.a. gerade den Menschen darzustellen, der sich genau durch diese Skulptur provoziert fühlt. Mir geht es in meiner Arbeit darum, den Menschen mit seiner oft veralteten, kontroversen Meinung zu konfrontieren. 
So würden Menschen gerne Dinge tun oder machen viele Menschen Dinge, die sich aber nicht "schicken" oder "die man nicht machen kann". Dinge, die sie privat oder insgeheim machen, zu denen sie in der Öffentlichkeit jedoch nicht stehen. Mit ihrem Handeln und Tun sind sie frei von alten Wertvorstellungen, raus aus der alten Mauer. 
Mit ihren Vorstellungen bzw. mit dem Kopf stecken sie jedoch noch tief im Alten, in der alten Mauer. 
Dass sich auch die Hände mit in der Mauer befinden, zeigt die Starrheit sich von dem alten zu lösen. Es scheint fast unmöeglich, sich aus der Mauer zu befreien sprich sich von alten Wertvorstellungen zu lösen. 
Die Skulptur ist nackt, um das Lösen bzw. das Herausziehen von dem Alten zu symbolisieren. Das Hinterlassen der alten Vorstellungen, der alten Hülle. Die Farbe rosa soll den Eindruck des Nackten unterstützen. 
LEBEN JETZT - DENKEN ALT



"Nackter" Klettermaxe
Abensberg: "Neue Kunst in alten Mauern"

Kunst nicht "wie Saurierknochen" in Museum aufbewahren, sondern in der historischen Abensberger Altstadt "erwandern".Wie es der prominente Autor E.W. Heine kürzlich bei der Eröffnung formulierte, empfanden es die meisten der Besucher durchaus als außergewöhnlich, Freiluftkunst präsentiert zu bekommen. An manchen der Objekte, die sich in Winkeln, Gassen und Höfen der heuer 650 Jahre alten Stadt finden, scheiden sich allerdings die Geister. Insbesondere der große rosarote, nackte Mann, der sich von der Alten Stadtmauer wegstemmt, erweckt Widerspruch. Erschaffter Klaus Schwendner sieht das allerdings locker, schließlich soll die gesamte Ausstellung durchaus zu Diskussionen führen. "Durch Provokation Energie freisetzen" sieht Chris Kuttler, einer der Organisatoren, als Anspruch moderner Kunst - auch in Abensberg...

von Eva Schröder, Mittelbayerische Zeitung, 25. Apr 98


Historischen Fotos im Weg
Kunstwerke Kontrapunkt zum Mittelalter-Treiben

"Die Ausstellung dauert bis 7. September". Mit dieser Aussage betonte Bürgermeister Dr. Uwe Brandl im Stadtrat am Donnerstag deutlich, daß das Bemühen der Stadt um historisches Aussehen zum Jubiläumswochenende Grenzen hat.
Siegfried Eisenknappel hatte angemerkt: "Es kommen Leute, die wollen historische Bilder machen."Wenn man "solche Sachen" hinmacht - womit Eisenknappel die Objekte ansprach - würde das wohl kaum möglich sein. Gerade die Schokoladenseite der Stadt, der Maderturm, auf Erinnerungsstücken immer gerne abgebildet, dürfte die um historische Bilder bemühte Fotografen stören, prangt hier noch Klaus Schwendner nackter Pappmache-Mann. Ein Abbau der Figuren swi schon rein aus organisatorischen Gründen nicht möglich, ergänzte Brandl...

von Manfred Forster, Mittelbayerische Zeitung, 01.Mai 98