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Dauerausstellung
seit 30. August 2001
Abensberg (Lkr. Kelheim), am Schwefelschwammerl
Die Skulptur "Stammhalter" versucht eine schiefe Pappel zu
stützen. Diese ist noch im Boden verwurzelt, jedoch wurden alle
Äste abgeschnitten. Laut einem behördlichem Schreiben seien
sie lebensgefährlich und zu entfernen.
Die Skulptur
wurde aus einem Teil einer in der Nähe stehenden Pappel
geschnitten, die ebenfalls umzuschneiden war.
Aus diesem
"Abkömmling" wurde mit der Motorsäge die Skulptur
geschnitten. Mein Anliegen ist es, mit dieser Skulptur die Menschen zu
einem humaneren Umgang mit der Natur zu bewegen und sich für den
Erhalt der Bäume einzusetzen.
Historie
Am Donnerstag, 30.08.2001 wurden in
Abensberg zwei überlebensgroße Skulpturen aufgestellt.
Auftraggeber war Hr. Salleck, Chef der Brauerei zum Kuchlbauer, der
sich mit der Aktion "Pappelmal" Gedanken über das Umschneiden von
Bäumen macht.
Anlass der Aktion war ein behördliches Schreiben, drei
Bäume auf Hr. Sallecks Grundstück (öffentlich
zugänglich) zu fällen. Die Pappeln würden "Gefahr
für Leib und Leben" bergen. Von Seiten der Stadt Abensberg wurde
sogar die daneben laufende Straße gesperrt. Hr. Salleck
ließ die "Gefahr" beseitigen, aber die Bäume nicht
"umbringen". Es wurden alle Äste abgeschnitten und die Stämme
verwurzelt im Boden stehen gelassen.
Ich erhielt den Auftrag,
mich mit dieser Problematik künstlerisch auseinanderzusetzen. Es
entstand die Skulptur Stammhalter, die seit 30.08.2001 in Abensberg am
Schwefelschwammerl zu sehen ist.
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